Mal- und Gestaltungsregeln
Malregeln
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Ich male, was ich möchte.
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Mein Bild muss nur mir gefallen.
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Ich male nur für mich.
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Ich spreche nicht über die Bilder der anderen Personen.
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Ich versuche konzentriert und leise zu arbeiten.
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Auf jedes neue Blatt setze ich hinten den Datumstempel und schreibe meinen Namen dazu.
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Oben steckt die Malleitung die Nadeln ins Blatt, unten ich.
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Die Nasenspitze befindet sich in der Mitte des Blattes.
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Jede Farbe braucht zwei Pinsel.
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Der Pinsel braucht Wasser, wenn er wie ein Besen aussieht.
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Pinsel ins Wasser eintauchen und danach gründlich abstreifen.
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Nur die Spitze des Pinsels in die Farbe tauchen – nicht umrühren.
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Pinsel an der richtigen Stelle ablegen.
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Wenn etwas übermalt wird, muss die Farbe vorher trocken sein.
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Wenn Farbnester entstehen, wurde zu viel Farbe verwendet.
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Wenn am Bild ein Wassertropfen läuft, rufe ich die Malleitung. Diese nimmt den Tropfen mit einem Tuch auf.
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Bevor ich über die Reißnägel male, rufe ich die Malleitung, damit sie mir diese versetzt.
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Wenn jemand an der Farbe steht, die ich brauche, stelle ich mich hinten an und überkreuze nicht.
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Brauche ich mehr Fläche zum Malen, so setzt die Malleitung ein Blatt dazu.
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Möchte ich eine Pause machen, so setze ich mich unter mein Bild oder gehe zum Tisch, raste oder male in mein kleines Heft.
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Niemand wird sich alles merken, aber jeder etwas, wir hören aufeinander und unterstützen uns gegenseitig.
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Am Ende des Semesters nehme ich meine Bilder mit nach Hause.
Gestaltungsregeln
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Ich gestalte und male, was ich will.
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Ich entwickle meine eigenen Projekte.
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Ich kann mit jemand anderem ein gemeinsames Projekt entwickeln und umsetzen.
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Ich gebe niemandem Tipps, was er oder sie machen soll oder kann.
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Ich spreche nicht über die Arbeiten der anderen.
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Ich frage niemanden, was das werden soll.
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Ich versuche, konzentriert und leise zu arbeiten.
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Falls ich mal keine Idee habe, was ich machen soll, dann mache ich eine Pause. Es ist nicht immer möglich, kreativ zu sein.
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Wenn ich müde bin, darf ich Pausen machen.
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Falls ich technische Hilfe brauche, bekomme ich Unterstützung von der Atelierleitung.
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Meine fertigen Arbeiten darf ich zu definierten Zeiten mit nachhause nehmen.
Diese Regeln stammen ursprünglich von der KinderJugendKreativUni der Kunstuniversität Linz und wurden von mir für Studio Mimi adaptiert.